|
||||
Auf den Cent genau 28 458,78 Euro haben die Gladbecker bisher für das Waisenhaus in Galle gespendet - und waren nicht nur spendabel, sondern durchaus kreativ. Das Drei-Städte-Projekt (Gladbeck, Gelsenkirchen, Bottrop) kommt bei den Spendenwilligen gut an, "weil es ein gut nachvollziehbares Projekt ist", sagte Bürgermeister Roland gestern bei der Übergabe der jüngsten Spenden und lobte die kreativen Ideen. So hatte die Evangelische Kirchengemeinde Gladbeck-Mitte zwei geplante Konzerte kurzerhand zu Benefiz-Konzerten erklärt. "Die Künstler der ,Nacht der Lieder´ und des ,Gospel-Festivals´ verzichteten auf ihre Gage", sagte Norbert Gerbig. 2 214 Euro kamen zusammen. Karin Bucconi von der Humboldt-Buchhandlung hatte ebenfalls eine pfiffige Idee: Drei Monate lang gab die Buchhandlung in Gladbeck und Bottrop von jedem verkauften Buch zehn Cent für Galle. Diese Summe wuchs schnell auf 1 925 E, auch weil die Kunden oft spontan ein paar Cent mehr in den Spendentopf warfen, so Buchhändler Bernhard Söthe. Einen dicken Batzen - 5000 E - gab die Volksbank Gladbeck für das neu zu errichtende Waisenhaus in Galle. "Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil man da sehen kann, wie die Gelder verwendet werden", erläuterte Volksbankvorstand Dieter Blanck. "Sehen" könne man zunächst das Gebäude des Waisenhauses, später dann die Menschen. Mehr über das Projekt erfahren alle
Spender am 18. April bei einer Veranstaltung im Rathaus (19 Uhr).
Dr. Andreas Kouklinos, der das Projekt betreut, wird über den
Wiederaufbau und die Situation vor Ort berichten. lü |